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LASSEN UNSERE MITARBEITER ZU WORT KOMMEN

CHRISTIAN SCHWEGLER – EIN GLÜCKLICHES HÄNDCHEN BEI DER UNTERNEHMENSWAHL

Was hat Sie bewogen, zu RAFI zurückzukommen?
Während meines aktiven Arbeitslebens hatte ich bisher immer ein glückliches Händchen bei der Unternehmenswahl. Zusammen mit RAFI wurde der Grundstein für meinen Werdegang gelegt. Bereits während meines dualen Studiums konnte ich bei RAFI spannende Aufgaben innerhalb eines neu geschaffenen Teams übernehmen, das sich um die Gestaltung und Betreuung des Vertriebs von Komponenten sowie die Distribution kümmert. In diesem Team war ich bis zu meinem Fortgang verantwortlich für unsere Vertriebspartner in Frankreich, Italien, BeNeLux, United Kingdom und auf dem amerikanischen Kontinent. Eine sehr abwechslungsreiche und spannende Aufgabe, in der ich voll aufgegangen bin. Der Antrieb mich zu verändern, kam dann eher aus einem Bereich außerhalb von RAFI. Ich hatte den starken Drang, mein Umfeld markant zu verändern. Damit war auch die Notwendigkeit verbunden, RAFI zu verlassen. Diese Entwicklung brachte mich zu meinem neuen Arbeitgeber, dem führenden Hersteller von Kontakttechnik mit Stammsitz in Minden, Westfalen. Über die gesamte Zeit meiner Tätigkeit hinweg bestand weiterhin Kontakt zu RAFI. Und als mir von dann ein unwiderstehliches Angebot unterbreitet wurde, das mich von der Aufgabenstellung sehr reizte, haben meine Familie und ich entschieden, unsere Zukunft in Oberschwaben zu gestalten.

Wie lauten Ihre neuen Aufgaben bei RAFI?
Gemeinsam mit unseren Landesgesellschaften USA und China gestalte ich den Vertrieb unserer Komponenten in deren Region. Diesen zwei Töchtern – RAFI USA und RAFI Electronics in China – kommt eine spezielle Bedeutung zu. Gemeinsam mit RAFI in Berg stellen sie die weltumspannende Präsenz von RAFI in den drei Weltregionen Amerika – Europa – Asien sicher.

Was für Erfahrungen haben Sie in der Zeit gemacht, in der Sie nicht bei RAFI waren?
Meine Aufgabe war die globale Betreuung eines großen Key Account Kunden.  Das Leistungsspektrum meines Kunden war riesig und somit hatte ich Gelegenheit, meinen Horizont enorm zu erweitern. Und es gab jeden Tag ein neues spannendes Thema. Interessant war auch zu sehen, wie ein Multimillionen-Euro-Konzern seinen Einkauf strukturiert hatte und die jährlichen Verhandlungen im Namen eines mittelständischen Unternehmens zu führen.

Was waren Ihre damaligen Gründe, RAFI zu verlassen?
Wie schon beschrieben, war es für mich damals wichtig, mein Umfeld gravierend zu verändern. Ich denke, das ist mir recht gut gelungen. Und ich möchte die Erfahrungen, die ich in der Zeit weg von RAFI und außerhalb der Region gemacht habe, nicht missen. Es ist aber auch schön, mit diesen Erfahrungen im Gepäck zurückzukommen.

 

 

ERIC BULACH – WAS WILL MAN MEHR

Ich bin seit rund 15 Jahren bei RAFI. Zu meinen Verantwortlichkeiten zählen Produkt- und Innovationsmanagement sowie die Vorentwicklung im Geschäftsbereich Systeme. Ich habe Elektronik studiert und nach meinem Studium ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet gesucht.

Angefangen habe ich deswegen als Elektronikentwickler, bin nach einigen Jahren mit viel Projekterfahrung Senior-Ingenieur mit projektübergreifenden Aufgaben und dann Teamleiter für die Vorentwicklung geworden. Seit 2013 habe ich ein weiteres hoch interessantes Aufgabenfeld – als Teamleiter Produktmanagement. Hier arbeiten wir übergreifend an neuen Produkten, Technologien und Produktstrategien für die Zukunft von RAFI.

Seit rund 13 Jahren bin ich auch in der Ausbildung tätig – als verantwortlicher Ausbilder Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Speziell unsere technischen DHBW-Studenten dürfen im Bereich der Vorentwicklung an neuen Technologien in Projektarbeiten mitwirken. Rund die Hälfte meiner Kollegen habe ich selbst ausgebildet.

Nach wie vor begeistern mich die große Abwechslung der Aufgaben und die Möglichkeit, aktiv an der Zukunft von RAFI mitzuarbeiten. Selbstständigkeit und eigene Ideen sind bei RAFI sehr gefragt und werden entsprechend gefördert. So habe ich viel Spaß bei der Arbeit, auch wenn es mal wieder später wird. Ich bin verheiratet und habe einen 9-jährigen Sohn, der Ingenieur werden will – was will man mehr.

 

 

STEFAN BITTELMEIER – FÜR SEINE ZIELE KÄMPFEN LOHNT SICH

Nach Beendigung der 2-jährigen Elektronikerschule in Tettnang habe ich mich bei RAFI um die Ausbildungsstelle zum Fachinformatiker beworben. Kurz gesagt: Meine Noten waren zu schlecht. Und ich bekam eine Absage. Trotzdem war ich hochmotiviert, ins Berufsleben einzusteigen und auf eigenen Beinen zu stehen. So fing ich als Produktionshelfer im SMT-Bereich innerhalb der AVM-Produktion an – im Drei-Schicht-Betrieb. Ich zog bei meinen Eltern aus und fand auch schon bald die perfekte Wohnung in Ravensburg. Leider wollte der Vermieter mir die Wohnung nicht geben, da ich nur einen befristeten Arbeitsvertrag vorzeigen konnte. Das war mein persönliches Schlüsselerlebnis – ich wollte Sicherheit.

Ich wandte mich an meinen Vorgesetzten, erneut in der Hoffnung auf einen festen Arbeitsvertrag. Die schwache Auftragslage ließ dies leider nicht zu, RAFI musste mir wiederholt eine Absage erteilen. Die Zeit verging und die Schichtarbeit machte sich bei mir bemerkbar – physisch und psychisch. Trotzdem gab ich bei der Arbeit 100 Prozent und versuchte, extrem positiv aufzufallen. Mit diesem Antrieb suchte ich das Gespräch aufs Neue. Und endlich trug meine Hartnäckigkeit Früchte: Ich bekam meine Chance auf einen festen Ausbildungsplatz zum Maschinen- und Anlagenführer.

Meine Motivation war auf dem Höhepunkt und spiegelte sich in meinen Noten wider. Daher bekam ich kurz vor Abschluss der Ausbildung erneut ein Angebot seitens RAFI, die bisherige Ausbildung um die des Industriemechanikers zu erweitern. Den nahtlosen Übergang nahm ich natürlich an. Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Industriemechaniker war ich immer noch hochmotiviert und begann eine Weiterbildung zum Techniker.

Was mir durch die Jahre bewusst geworden ist? Um bei RAFI weit zu kommen, muss man sich einen Namen machen und sein Können unter Beweis stellen. Motivation alleine reicht nicht, die Leistung zählt mindestens genau so viel. Vor allem aber sollte man sich vor keiner Herausforderung scheuen und hartnäckig für seine Ziele kämpfen – es lohnt sich!

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